Charity Vorstellung: LICHT FÜR DIE WELT - Augenlicht retten

Charity Vorstellung: LICHT FÜR DIE WELT - Augenlicht retten

Alexander Zuzzi  Alexander Zuzzi ist der 
Gründer von WELTFREUND  

 

  Mag. Rupert Roniger (c) EIGNER

   Mag. Rupert Roniger 
   Geschäftsführer LICHT FÜR DIE WELT

Im Rahmen des WELTFREUND Blogs stelle ich in einer Serie von Beiträgen Organisationen vor, die durch die WELTFREUND Charity Armbänder in ihrer engagierten Arbeit unterstützt werden und mir besonders am Herzen liegen. Nach DEBRA Austria, will ich nun die Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT näher beleuchten. Ich habe dazu Mag. Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT ein paar Fragen über die Organisation und ihre Arbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika gestellt. Viel Freude beim Lesen des interessanten Interviews und bitte unterstützt diese großartige Organisation.


WELTFREUND: Wie kann man sich die Arbeit von „LICHT FÜR DIE WELT“ vorstellen?

MAG. RONIGER: LICHT FÜR DIE WELT ist eine international tätige österreichische Fachorganisation, die sich zur Zeit in 155 Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa für blinde, augenkranke und anders behinderte Menschen einsetzt.

Arbeitsschwerpunkte sind die Prävention und Heilung von Blindheit, die Förderung inklusiver Bildungsmodelle sowie die gemeindenahe Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. Gemeindenah bedeutet, dass die Reha direkt im Umfeld von Familie und Dorfgemeinschaft stattfindet. So fördern wir die soziale Verankerung der Betroffenen und bauen in ihrer Umgebung Vorurteile ab.

Durch Augenoperationen wird Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika das Augenlicht zurück gegeben (c) EIGNER

Durch Augenoperationen wird Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika das Augenlicht zurück gegeben © EIGNER (2)

WELTFREUND: Welche Erfolge für augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen konnten in den vergangenen Jahren verzeichnet werden?

MAG. RONIGER:  Seit der Gründung 1988 erreichte die Hilfe von LICHT FÜR DIE WELT mehr als 7,5 Millionen Menschen. Pro Jahr fördert LICHT FÜR DIE WELT über 71.000 Kinder mit Behinderung durch individuelle Rehabilitationsmaßnahmen und führt mehr als 50.000 Operationen am Grauen Star durch.

WELTFREUND: Gibt es zurzeit Projektschwerpunkte in den Ländern in denen  LICHT FÜR DIE WELT tätig ist?

MAG. RONIGER: Im Moment ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte in Äthiopien die Bekämpfung der Augenkrankheit Trachom. Dies ist eine Infektionskrankheit des Auges, die vor allem in Armutsgebieten verbreitet ist. Weltweit sind 1,2 Millionen Menschen durch Trachom erblindet, 21 Millionen sind infiziert und von Erblindung bedroht.

Trachom tritt aufgrund von mangelnden hygienischen Verhältnissen auf und trifft besonders Kinder und Frauen. Das Auge wird durch schmutzige Hände oder Kleidung, oft auch durch Fliegen, mit Chlamydien infiziert. Nach immer wiederkehrenden Infektionen und ohne Behandlung vernarbt die Bindehaut und das Lid dreht sich nach innen: Die Wimpern reiben auf der Hornhaut und zerkratzen sie. Das ist ein extrem schmerzhafter Prozess und führt zu irreversibler Erblindung.

LICHT FÜR DIE WELT beteiligt sich ganz maßgeblich an der Bekämpfung und ist Teil einer großangelegten, international koordinierten Initiative der WHO, die sich zum Ziel gesetzt hat, in den nächsten Jahren Trachom zu beseitigen und damit das Augenlicht hunderttausender Menschen zu retten.

LICHT FÜR DIE WELT setzt sich für blinde, seh- und anders behinderte Menschen in Armutsgebieten ein. (c) LICHT FÜR DIE WELT

LICHT FÜR DIE WELT setzt sich für blinde, seh- und anders behinderte Menschen in Armutsgebieten ein. © LICHT FÜR DIE WELT

WELTFREUND: Eines der Prinzipien von LICHT FÜR DIE WELT  lautet „Hilfe zur Selbsthilfe“. Was kann man darunter verstehen?

MAG. RONIGER:  Unser Ziel ist, nachhaltig wirksame Strukturen aufzubauen. Daher arbeiten wir in unseren Programmländern eng mit lokalen Partnern, nationalen und internationalen Fachorganisationen, Experten und offiziellen Stellen zusammen. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Ausbildung lokaler Fachkräfte.

Nur so kann eine dauerhafte augenmedizinische und rehabilitative Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden. Und indem wir inklusive Schulprojekte unterstützen, helfen wir Menschen mit Behinderungen aus der drohenden Armutsfalle.

Erste positive Ergebnisse in der EB-Forschung stimmen zuversichtlich (c) Hametner

Bei der Arbeit von LICHT FÜR DIE WELT wird Hilfe zur Selbsthilfe groß geschrieben © PAWLOFF

WELTFREUND: Wie kann man die Arbeit von „Licht für die Welt“ am besten unterstützen?

MAG. RONIGER: Rund 39 Millionen blinde Menschen leben auf der Erde. Mehr als 246 Millionen Menschen sind sehbehindert. Davon leben mehr als 85% Prozent in Entwicklungsländern. Die gute Nachricht: Jeder zweite blinde Mensch wäre mit einfachen Mitteln heilbar.

Bereits mit einer Spende von 30 Euro können Sie einem Menschen wieder Augenlicht schenken und eine Operation am Grauen Star ermöglichen. Und mit 25 € pro Monat übernehmen Sie Kosten für die Rehabilitation eines Kindes mit Behinderung. Sie können unter www.lichtfuerdiewelt.at  ganz einfach und sicher online spenden.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Gemeinsam können wir es schaffen, dass niemand mehr erblinden muss, wenn es vermeidbar ist!


WELTFREUND unterstützt LICHT FÜR DIE WELT

Ich bedanke mich herzlich bei Mag. Roniger für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen. Wer seine Unterstützung für LICHT FÜR DIE WELT zum Ausdruck bringen möchte, dem empfehle ich es mit den "Augenlicht retten" Freundschaftsbändern am Handgelenk zu tun. Die WELTFREUND Armbänder sind in gelb und schwarz gehalten und sollen damit an die gelbe Blindenarmbinde mit ihren drei schwarzen Punkten erinnern. Die Armbänder sehen nicht nur schick aus, du unterstützt mit einem Kauf auch die Arbeit von LICHT FÜR DIE WELT mit einer Spende. 

Hier die Links zu den entsprechenden "Augenlicht retten" WELTFREUND-Armbändern:

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