Endlich: Tiger Tempel wird von den thailändischen Behörden geräumt

Endlich: Tiger Tempel wird von den thailändischen Behörden geräumt

Weltfreund Armbänder  Weltfreund Armbänder

 

Der thailändischen Wildtierbehörde entfernte nun nach jahrelangen vergeblichen Versuchen fünf Tiger aus dem berüchtigten Tigertempel, wie Khaosod English berichtet. Die religiöse Einrichtung, die auch als kommerzielle Touristenattraktion operiert, hat schon lange den Zorn von Tierrechtsaktivisten auf sich gezogen.

Neben der kommerziellen und behördlich nicht genehmigten Ausbeutung der Tiger für touristische Zwecke, und Misshandlung der Tiere, wird der buddhistische Tempel beschuldigt sich am illegalen Wildtierhandel zu beteiligen. So sollen die Mönche laut National Geographic, die Tiger in ihrer Obhut auf Hochtouren vermehrt haben und ältere Tiere, die nicht mehr als süßes Fotomotiv für Touristen tauglich waren, an kriminelle Wildtierhändler verkauft haben. Körperteile von Tigern sind besonders in der chinesischen Medizin begehrt.

Die nun von den Behörden beschlagnahmten Tiger sollen vorerst in einer staatlichen Wildtierstation in der thailändischen Ratchaburi Provinz untergebracht und unter Quarantäne gestellt werden.

Die bisherigen Versuche der Behörde der Ausbeutung der rund 150 Tiger im Tempel, der drei Stunden Autofahrt nordwestlich von Bangkok liegt, ein Ende zu setzen sind alle an dem Widerstand der Mönche des Tempels gescheitert, die den Beamten den Zutritt zum Tempel verwehrten und so Kontrollen oder Abnahmen der Tiger verhinderten.

Neben den Tigern hält der Tempel verbotenerweise auch geschützte Vogelarten und Bären.

Ausbeutung von Großkatzen im Tigertempel: Dies soll bald der Vergangenheit angehören © FLICKR
Ausbeutung von Großkatzen im Tigertempel: Dies soll bald der Vergangenheit angehören  © FLICKR
 

Die Beschlagnahmung der fünf Tiger, soll nur der Anfang einer großangelegten Räumung der buddhistischen Einrichtung sein. In den kommenden Wochen sollen in kleinen Schritten mindestens 70 weitere Tiger aus dem Tempel entfernt werden.  Da die Tiger für den Transport betäubt und vorsichtig behandelt werden müssen kann die Wildtierbehörde nicht mehr als fünf Tiger pro Einsatztag entfernen.

Die Sprecher des Tempels versuchen unterdessen die Beschlagnahmung klein zu reden und planen nun eine Zoolizenz zu erlangen, um die beschlagnahmten Tiere vom thailändischen Staat zurückzukaufen. Tierschützer geben diesen Plan aber wenig Hoffnung.

Es bleibt zu hoffen, dass der Ausbeutung der Tiger nun endgültig ein Riegel vorgeschoben wurde.

 

Hilf mit deinem Handgelenk

Mit unseren "Rettet die Tiger" Weltfreund Armbändern unterstütz du den WWF beim Schutz der Tiger Asiens. Mit dem Armband, das in Tigerfarben gehalten ist, schaffst du Aufmerksamkeit für das Thema und spendest gleichzeitig für die Tier- und Naturschutzorganisation.

Hier die Links zu den entsprechenden WELTFREUND-Armbändern:

Melde dich für unseren Newsletter an

Als Dankeschön gibt es einen 5 Euro Gutschein zum Einkaufen auf www.weltfreund.at

 

 

Fotocredits: Titelbild - © Flickr

Wenn dir unser Artikel gefallen hat, würde es für uns die Welt bedeuten, wenn du ihn mit deinen Freunden teilst.

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

* Name:
* E-mail: (Wird nicht veröffentlicht)
   Website: (Site url mit http://)
* Kommentar:
Code eintippen